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Deklaration, Teil 3

  • Kristina Räder
  • 1. Sept. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Nov. 2020



Nachdem zuletzt bereits der Fleischanteil im Hundefutter näher beleuchtet wurde, folgenden nun ein paar generelle Informationen zum Thema "Fleisch im Hundefutter".

Zunächst einmal gilt hier - wie bei unseren Nahrungsmitteln - auch: nur weil vorne "Ente" drauf steht ist nicht automatisch auch auschließlich Entenfleisch enthalten. So wie eine Geflügelwurst für Menschen auch bis zu einem gewissen Prozentsatz Schweinefleisch enthalten kann, können "Enten-Leckerli" auch andere Fleischsorten - vielleicht sogar in viel größerem Anteil - beinhalten.

Also empfiehlt es sich auch hier, genauer nachzulesen, insbesondere dann, wenn der eigene Vierbeiner vielleicht gewisse andere fleischliche Proteine nicht so gut verträgt.

Aber auch andere Angaben können irreführend sein - so zum Beispiel geben die meisten Futterhersteller den Fleischanteil in der Feuchtmasse (also Frischfleisch) an, nur wenige den in der Trockenmasse.

Auf den ersten Blick enthalten manche Futtermittel dadurch besonders viel Fleisch, obwohl nach Abzug der Feuchtigkeit eigentlich nur noch recht wenig Fleisch enthalten ist. Denn knapp 70 % des vermeintlich hohen Fleischanteils gehen beim Erhitzen und Trocknen dann verloren.

Fairer wäre also eigentlich eine verpflichtende Angabe des Fleischanteils in der Trockenmasse. Der ach so gut klingende Begriff "Frischfleisch" ist also eher mit Vorsicht zu genießen, zumal die anderen Bestandteile des Futter dann oft ohne den ursprünglich enthaltenen Anteil an Wasser angegeben werden und sich damit die echten Mengenverhältnisse des Futters endgültig verschieben.

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