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die 4%-Lüge

  • Kristina Räder
  • 8. Okt. 2020
  • 1 Min. Lesezeit


Und noch einmal wenden wir uns dem Fleischanteil im Hundefutter zu. Oft suchen wir ja nach einer bestimmten Fleischsorte im Regal, da unser Vierbeiner diese am liebsten mag, am besten verträgt oder vielleicht sogar nichts anderes zu sich nehmen darf. Am Ende finden wir vielleicht ein Futtermittel, das auf der Verpackung mit "Huhn" oder "feinen Rinderhäppchen" wirbt.

Im Vertrauen darauf, dass das Futter nun also nur Huhn bzw. Rind oder zumindest größtenteils diese Fleischsorten enthalten wird, kaufen wir das Produkt und müssen Zuhause leider feststellen: für ein solches "Werbeversprechen" reicht ein Anteil von gerade einmal 4% der jeweiligen Fleischsorte im Futter völlig aus. Nach Adam Riese und Eva Klein bleiben also noch 96% der Zutaten ungeklärt. In diesen können nun beliebig viele andere Fleischsorten enthalten sein. Spätestens für einen Eiweiß-Allergiker also eine böse Überraschung. Zudem ist nirgendwo geregelt, welche Teile des besagten Tieres in diesen 4% enthalten sind und somit welcher Qualität das beworbene Fleisch überhaupt ist.

Man könnte also bei besonders schlecht deklarierten Produkten davon ausgehen, dass es sich vermutlich nicht gerade um gute "Zutaten" wie Muskelfleisch, Leber, Niere oder Pansen handelt. Im schlechtesten Fall sind vom jeweiligen Tier nur die Fette, Eiweiße oder gar Schlachtabfälle enthalten!?!?

Anstelle eines schnellen Kaufs aufgrund der Vorderseite der Verpackung, empfiehlt sich hier auf jeden Fall ein genauer Blick auf die Rückseite mit einer zumeist in Schriftgröße und Optik sehr klein und unauffällig gehaltenen Deklaration - man hat ja schließlich etwas zu verbergen! Solche Hersteller nutzen auch nur zu gern die Form der "geschlossenen Deklaration" - was das ist? Das erfahrt ihr hier in Kürze!

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