Optik, Akustik und Olfaktorik – 3 Spielarten der Kommunikation
- Kristina Räder
- 29. Nov. 2020
- 2 Min. Lesezeit

Körpersprache – das wohl modernste Wort im Hundetraining, nicht zu Unrecht, wie wir finden.
Aber was bedeutet es eigentlich und warum ist es zu kurz gesprungen nur von Körpersprache zusprechen??? Nun, ganz einfach: auch Hunde haben verschiedene Möglichkeiten sich auszudrücken und diese ähneln unseren in weiten Teilen.
Hunde haben eine Mimik, wir bestenfalls – zumindest ohne Botox –auch.
Hunde können ihren Körper gezielt einsetzen, um etwas mitzuteilen – wir auch! Gute Rhetorik-Coaches lehren das täglich und vermitteln Menschen, wie sie sich vor Publikum präsentieren und wie sie durch das gezielte Anwenden von Gestik und Ausdruck wirken.
Hunde können reden! Ok, zugegeben, weit weniger komplex als wir, aber es gibt eben neben der optisch-visuellen Kommunikation auch eine auditiv-akustische.
Jeder, der je einen Terrier am Gartenzaun erlebt hat, wird dies sofort bestätigen, aber auch jeder, der ein einsames Pudeltier einmal „singen“ gehört hat. Und zu guter letzt nutzen Hunde eine Kommunikation sehr ausgiebig, die wir nur unbewusst einsetzen, nämlich eine, die über die Nase läuft, die sogenannte olfaktorische. Mit Gerüchen kann man schließlich potentielle Beziehungspartner finden, klare Grenzen setzen und für sich werben – öhm, um im Bild zu bleiben – das können wir alles auch über Gerüche.
Glaubt ihr nicht? Doch!
Warum sonst legen wir das gute Parfum für ein erstes Date auf, wollen uns verschwitzt nicht unbedingt mit einem potentiellen späteren Partner treffen, müssen uns letztlich für ein Zusammenleben gut riechen können?
Übrigens noch ein Tipp für alle, die jetzt glauben, sie wären Geruchs-immun: nope, auch SIE haben ganz sicher schon einmal etwas gekauft, weil ihre Nase es empfohlen hat. Warum?
Jedes gute Kaufhaus nutzt mittlerweile gezielt den Effekt, den gute Gerüche mit sich bringen, um in die ein oder andere Abteilung zu locken.
Beim nächsten Einkauf einfach mal drauf achten...
Tja, und Hunde?
Nun, die nutzen auch diese drei Ausdrucksmittel.
Wie genau? Das erfahrt ihr demnächst hier.
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