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Wie Hunde lernen - Teil 15

  • Kristina Räder
  • 6. Juni 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 30. Juni 2021



Dass Hunden mittlerweile eine hohe Intelligenz zugesprochen wird, das erfreut sicherlich nicht nur mich!

Doch auch, wenn sich vieles in den letzten Jahren auch in verschiedenen Versuchen hat beweisen lassen, was das Lernvermögen von Hunden angeht, so wird ihnen die Fähigkeit komplex zu denken noch nicht zugestanden. Oder vielmehr es gestaltet sich sehr schwierig, diese Art & Weise des Denkens nachzuweisen.

Unter komplexem Denken versteht man die Fähigkeit, eine Vielzahl von Informationen zu erfassen, in einen Zusammenhang zu stellen und daraus eine sinnvoll erscheinende Handlung abzuleiten.

Das bedeutet auch, Problemlösekompetenz zu besitzen.

Haben Hunde das nun gar nicht? Ich für meinen Teil möchte behaupten, dass es mir sehr schwer fällt das so anzunehmen. Denn in der Arbeit mit Hunden auch auf Distanz würde ich schon behaupten, dass sie sich manchmal selbst etwas einfallen lassen müssen, um an ihr Ziel zu kommen.

Da liegt aber der Punkt, der es den Forschern, die sich mit dieser Art von Verhalten und Nachweisen beschäftigen.

Hunde haben im Laufe der Domestikation eine entscheidende Veränderung durchlebt, was das Lösen von Problemen im Vergleich zu ihrem Urahn, dem Wolf angeht. Sie sind wesentlich aufmerksamer, was die Kommunikation mit dem Menschen angeht und lassen sich durch kleinste soziale Aufmerksamkeiten sehr schnell von einem Problem ablenken. Im Laufe der Zeit, sind sie für uns zu sehr wichtigen Begleitern und Helfern in den unterschiedlichsten Bereichen des Lebens geworden.

Sie kooperieren und kommunizieren zwar immer noch sehr differenziert mit ihren Artgenossen, aber oftmals achten sie mehr auf die Aktionen und Reaktionen des Menschen.

So ist es schwierig Versuche zu finden und zu erstellen, die diese Fähigkeit wirklich erfassen und beschreiben können. Denn der Mensch muss sich dabei so wenig störend wie nur möglich verhalten, dass wirklich nur das reine Hundeverhalten beobachtet werden kann!

Gar nicht so einfach! Ich frage mich sowieso oft, wie man auf die Verrücktesten Ideen für Versuche kommt.

Mehr zu den verschiedenen Versuchen, welche bisher schon auf dem Gebiet begonnen oder durchgeführt wurden, kannst du z.B. im neusten Buch von Kate Kitchenham & Udo Gansloßer "Hundeforschung aktuell" im Kapitel - Lernen und Intelligenz- lesen.

Hast du Beispiele, bei denen du denkst, dass Problemlöseverhalten und komplexes Denken sehr wohl bei deinem Hund erkennbar sind?

Ich bin gespannt. Mir fällt mindestens eines ein

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