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Das erste Hundejahr - Teil 6

  • Kristina Räder
  • 17. Feb. 2021
  • 2 Min. Lesezeit


Die 3. Lebenswoche oder auch Übergangsphase zeigt bei den Welpen große Entwicklungssprünge. Aus den kriechenden Bewegungen, werden erste Versuche begonnen alle 4 Füße zu Laufbewegungen zu nutzen. Das sieht meist noch sehr wackelig aus (das ist es auch) wird aber im Laufe der Zeit immer sicherer.

Auf einmal kommt richtig Leben in die Wurfkiste. Die Geschwister werden entdeckt und die ersten Beschäftigungsversuche miteinander werden unternommen. Da kommt oft ein noch ungerichtetes Bellen und Knurren und erste Versuche miteinander zu rangeln. Manchmal hat man das Gefühl, dass sie auf einmal völlig erstaunt sind, was und wen es alles in ihrer unmittelbaren Nähe gibt!

Die Öhrchen, welche zuerst wie an den Kopf montierte Hautanhängsel wirken, werden im Verhältnis größer und bekommen mit zunehmendem Gehörvermögen auch ihre Funktion.

Auch das Sichtfeld nimmt nach und nach zu.

Erste Lernerfahrungen werden gemacht z.B. auch mit Gegenständen in der Wurfkiste, was man so mit ihnen anstellen kann.

Die Mutterhündin wird mittlerweile immer entspannter. Lange schon liegt sie nicht mehr den ganzen Tag in der Wurfkiste und ruht auch außerhalb dieser tief & fest. Nicht mehr jedes Quieken lässt sie hektisch hinlaufen. Sie unterscheidet sehr wohl, ob es gerade wirklich nötig ist, danach zu sehen. Den Säugerhythmus legt sie immer mehr nach ihren Bedürfnissen, nämlich dann, wenn das Gesäuge stark gefüllt ist.

Auch für längere Spaziergänge ist sie mittlerweile wieder sehr zu begeistern, ein bisschen Ablenkung und Bewegung schaden nicht.

In dieser Phase beginnt es etwas mehr Arbeit auch für den Züchter zu werden. Die Reinigung wird nicht mehr vollständig durch die Mutterhündin übernommen, hier ist Einsatz gefragt. Eine liebevolle soziale Zuwendung erhöht die Lerngeschwindigkeit und die Entwicklung der Welpen.

Ab dieser Zeit darf auch ein wenig an der Geräuschfestigkeit der Welpen gedreht werden, erste akustische Reize hinzuzufügen, trifft jetzt auch auf Gehör.

Die erste Wurmkur steht ebenfalls zu Beginn dieser Zeit an.

Bei sehr großen Würfen kann es jetzt schon sinnvoll sein, gegen Ende der dritten Woche ein wenig zuzufüttern, um auch die Hündin zu entlasten. Dennoch sollte die Futterration der Hündin in der Zeit noch ausreichend erhöht bleiben, dass sie genügend Energie hat der Milchleistung in dieser Zeit gerecht zu werden, ohne selbst zu sehr abzunehmen!

Ruhiger und umsichtiger Besuch ist ab dieser Zeit durchaus einladenswert. So können die Welpen schon früh weitere Gerüche erkunden.

Du hast Fragen? Melde dich gerne!

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