top of page

Das erste Hundejahr - Teil 9

  • Kristina Räder
  • 9. März 2021
  • 2 Min. Lesezeit

Ab der 6. Lebenswoche scheint die Neugier der kleinen Vierbeiner kaum zu bremsen. Alles wird unter die Lupe genommen. Nicht nur optisch - vorallem die Zähne untersuchen alles, was ihnen in die Quere kommt.

Hat man die letzten Wochen noch gespannt vor der Wurfkiste gehockt, wann die kleinen Mäuse denn mal aktiv sind, so ist man jetzt froh, wenn alle kurz zur Ruhe kommen, um einmal gründlich alles säubern zu können, ohne dass der eine in die Füße und der andere in den Wischmop beißt.

Sprich - hier ist jetzt Stimmung in der Bude. Dies bedeutet auch gesteigerte Herausforderungen an den Welpenauslauf. Zum einen wird spätestens jetzt klar, ob dieser tatsächlich ausbruchsicher ist, zum anderen ist ab sofort eine stetige Erweiterung mit neuen Reizen sinnvoll. Insbesondere an Erlebnisse, wodurch die Welpen ihre körperliche Koordination schulen können, sollte jetzt gedacht werden!

Spielgeräte wie kleine Hängebrücken, Wackelbretter oder Tunnel/Röhren, erfreuen sich jetzt immer größerer Beliebtheit.

Wer kleine Ausflüge mit den Welpen plant, der kann dies jetzt in Angriff nehmen und die ersten kurzen Autofahrten zu geeigneten Zielen vornehmen. Das ist bei den ersten Malen zwar noch ziemlich aufregend, aber je schneller die Welpen sich daran gewöhnen können, umso besser.

Die Mutterhündin zieht sich mit ihrer Zeit bei den Welpen immer mehr zurück. Zum einen, weil die kleinen Milchsauger immer ruppiger werden und die mittlerweile durchgetretenen spitzen Milchzähne sehr unangenehm sind und zum anderen, weil sie sich selbst körperlich von der Aufzucht beginnt zu erholen. Auch längere Ausflüge tritt sie gerne wieder alleine an.

Das Zufüttern der Welpen liegt nun in Züchterhand. Hier sollte darauf geachtet werden, dass die Welpen zum einen etwas Hochwertiges bekommen, zum anderen sollte das Nahrungsangebot auch wechselnd gestaltet werden. So lernen die Welpen und ihr junger Darm schon mit unterschiedlichem Futter umzugehen.

Besuch ist jederzeit erwünscht, sofern er welpentauglich ist. Erfahrungen mit verschiedensten Personen, unterschiedliche Gerüche und täglich neue Eindrücke sind jetzt sehr wichtig.

Auch wenn andere Hunde im Haushalt leben, die gut mit Welpen umgehen können, sollte davon oft Gebrauch gemacht werden. Erst ab der 6. Woche beginnen Welpen so richtig Ursache und Wirkung von Verhalten zu verstehen und der Umgang mit Artgenossen ist eine wunderbare Gelegenheit dazu!

Du hast Fragen? Melde dich gerne!

Comentarios


  • Black Facebook Icon
  • Black Instagram Icon
bottom of page