Das erste Jahr des Hundes - Teil 33
- Kristina Räder
- 26. Juli 2021
- 1 Min. Lesezeit

Die Pubertät ist gekennzeichnet nicht nur von vielen strukturellen Veränderungen am Gehirn, sondern auch von einer brisanten Mischung der Hormonaktivität in dieser Zeit!
Das macht das Aushalten mit einem solchen Pubertier manches Mal wahrlich nciht einfach! Zum einen ist das Frontalhirn, welches für vernunftorientierte Handlungen zuständig ist,in dieser Zeit aufgrund der Umbauarbeiten oft eingeschränkt. Zum anderen ist das Gehirn aber auch sehr empfindlich für das Hormon Dopamin, welches als Selbstbelohnungsdroge bekannt ist. Es setzt spontane Handlungen (Handlungsbereitschaft) in Gang, nachdem das Individuum mit einem Reiz konfrontiert worden ist.
Hinzu kommt, dass der Mandelkern in dieser zeit vergrößert ist, was eine erhöhte Sensibilität der Umwelt gegenüber verursacht. Der Stresshormonspiegel ist in der Zeit der Pubertät so hoch, wie sonst nie im Körper und die Empathiefähigkeit sinkt.
Eine Mischung, welche nicht immer leicht ist und auch so manche Reaktionen erklärt, nicht nur beim Hund.
Das Thema Pubertät besprechen wir auch im 3. Teil der Junghundeonlinereihe, welche am 24.08. das nächste Mal startet.
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