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Futtermittelallergie vs. Nahrungsunverträglichkeit

  • Kristina Räder
  • 18. Sept. 2020
  • 1 Min. Lesezeit

Diese beiden Begriffe werden nur allzuoft gleichgesetzt und durcheinandergeworfen. Manchmal kommt es mir heutzutage vor, als sei es richtig out, einfach einen Hund zu haben, der alles fressen kann und darf, was grundsätzlich ein Hundemagen aufnehmen kann. Es muss Monoprotein - am besten vom kaukasischen gelockten Wasserbüffel - getreidefrei, gluten-/lactose-/ undwasweißichnichtnochfrei sein. Gefühlt jeder zweite ist allergisch, verträgt dies und jenes nicht. Ist ein Hund tatsächlich sofort gegen einen Stoff in der Nahrung allergisch? Oder kennt sein Magen-Darmtrakt vielleicht einfach gewisse Substanzen nicht und reagiert darauf ein wenig - naja -> aufgeregt?! Oder haben wir es mit einer Unverträglichkeit zu tun?

Ok, ein bisschen Spaß bei Seite.

Bei einer Allergie handelt es sich um eine, durch das Immunsystem hervorgerufene Überempfindlichkeitsreaktion. Der Organismus bildet Antikörper, sog. Immunglobuline, die auch bei einer Blutabnahme nachweisbar sind. Sie gehören zur Gruppe der IGe.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind eine Überempfindlichkeit, die nicht primär durch das Immunsystem hervorgerufen werden! Sie können verschiedene Ursachen haben. Der Körper kann einen Mangel an Enzymen haben, der Stoffwechsel gestört sein, wodurch der Organismus nicht fähig ist, gewisse Bestandteile der Nahrung zu verdauen. Verdauungsbeschwerden, wie immer wiederkehrender Durchfall können die Folge sein!

Während bei einer Allergie wirklich nur hilft, das Allergen so gut es geht zu vermeiden, kann natürlich die Beratung und die Ursachenforschung bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten etwas langwieriger sein.

Du hast Fragen? Melde dich gerne!

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