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Führungskompetenzen

  • Kristina Räder
  • 1. Okt. 2020
  • 2 Min. Lesezeit


Ihr wolltet schon immer einmal wissen, was das Führen von Hunden und das Führen von Mitarbeitern gemein haben? Ihr habt euch schon immer gefragt, warum es Menschen gibt, denen andere gern folgen und zuhören? Oder habt ihr euch gefragt, warum es Menschen gibt, denen Hunde - wie durch einen Magneten verbunden - einfach folgen und warum das vielleicht bei euch (noch) nicht klappt? Dann erfahrt ihr mehr über diese Menschen und ihre Qualitäten in diesem Beitrag.

Was macht einen guten Chef in Bezug auf seine Mitarbeiterführung aus? Es ist tatsächlich nicht ausschließlich das vernünftige Gehalt , das er zahlt, welches seine Mitarbeiter an ihm bewundern. Heißt im Kehrschluss: ein Hund folgt einem Menschen nicht ausschließlich, weil dieser gerade das beste Leckerchen mitführt.

Ein guter Chef - einmal so kurz wie möglich umrissen - verfolgt klare und transparente Ziele. Beim Erreichen dieser geht er mit gutem Beispiel voran und geht ganz in seiner Sache auf. Diese "Euphorie" kann er auf seine Mitarbeiter übertragen, sodass Freude an der Arbeit entsteht. Er kann aber auch einmal delegieren und vertraut dabei seinen Mitarbeitern und erkennt ihre Leistung bestenfalls auch an. Im richtigen Moment aber, nimmt er die Verantwortung auch wieder an sich und lässt seine Mitarbeiter auch in schwierigen Situationen nicht im Regen stehen, sondern stellt sich vor sie. Auf diese Weise sorgt er für ein gutes Betriebsklima (nicht umsonst haben erste Unternehmen dies als Quelle größerer Erträge für sich entdeckt) und erreicht dabei fast unbemerkt eine große Anerkennung und viel Vertrauen seitens seiner Mitarbeiter. Sie "folgen" ihm nun gern, auch ohne große Bonuszahlungen oder womöglich sogar Kündigungs-Androhungen. Aber zurück zum Thema Hund - warum eigentlich dieser Vergleich? Weil Hunde uns so ähnlich sind, denn sonst könnten sie sich gar nicht so gut auf uns einlassen.

Auch sie folgen gern einem Hund oder eben einem Menschen, der genau diese Qualitäten aufweist. Weder Wattebäuschchenwerfer noch "harter Knochen" sind so beliebt wie Menschen, die auf Augenhöhe mit ihren Hunden kommunizieren und situativ das Richtige tun. Es ist wie so oft im Leben der Mittelweg, der einen weiter bringt.

Hunde lieben es, wenn wir ihnen klare Strukturen und Ziele vorgeben, wenn wir souverän vorausgehen und unsere Körpersprache genau das auch ausstrahlt. (Übrigens gibt es von ungefähr zu genau solchen Themen wie Körpersprache sowohl Manager- als auch Hundehalterseminare! )

Hunde freuensich aber ebenso, wenn wir ihnen die ein oder andere Aufgabe anvertrauen und sie ausgiebig loben, wenn sie diese auch lösen. Wenn etwas sie überfordert, sollten wir aber stets an ihrer Seite sein und ihnen bei der Lösung helfen - gelingt dies, schauen sie gern zu uns auf. Ebenso fühlen sie sich gut aufgehoben, wenn ihr Mensch sich in schwierigen Situationen auch einmal vor sie stellt und ihnen Ärger erspart, so wie ein guter Chef sich vor seine Mitarbeiter stellt.

In dieser Beziehung braucht es dann an vielen Stellen kein extra "Gehalt alias Leckerchen" und auch keine "Kündigung alias Bestrafung" - es gibt vielmehr ein unausgesprochenes Band zwischen Hund und Mensch, das aus gegenseitigem Vertauen, Anerkennung und Schutz besteht. So entsteht auch zwischen Hund und Mensch ein gutes "Betriebsklima".

Das war alles noch viel zu theoretisch? Du willst wissen, was das für den Alltag mit Hund bedeutet? Das erfährst du in den folgenden Beiträgen - genau hier, versteht sich!

Vielen Dank an

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