Gesunder Stoffwechsel
- Kristina Räder
- 13. Feb. 2021
- 1 Min. Lesezeit

Aminosäure- und Proteinstoffwechsel
Proteine werden für den Aufbau sämtlicher lebender Organismen am häufigsten gebraucht. Sie sind also am Zellbau und am -stoffwechsel die am regsten beteiligte Stoffklasse.
Proteine bestehen aus einer Vielzahl aneinandergereihter Aminosäuren. Dies sind die kleinsten chemischen Bausteine der Proteine. Unter der Beteiligung von Hydrolyse können die Aminosäuren aus den Proteinen verfügbar gemacht werden. Hauptsächlich wandern die Aminosäuren dann in die sog. Proteinbiosynthese. Hier werden körpereigene Proteine, beispielsweise für den Bau von Zellen hergestellt.
Alles, was nicht benötigt wird, wird über den Harnstoffzyklus wieder ausgeschieden. Das Kohlenstoffgerüst kann im Körper auch zur Bildung von Kohlehydraten und Fettsäuren verwendet werden.
Die Bildung und der Abbau von Proteinen finden in der Zelle in gleichem Maß statt. Für verschiedene Zellproteine gibt es jedoch auch unterschiedliche Baugeschwindigkeiten.
Um viel Energieverlust bei der Bildung von körpereigenen Proteinen zu vermeiden, sollte das aufgenommene Eiweiß möglichst körpernah und hochwertig sein. Eine Ernährung von Hunden aus Sojaproteinen oder ähnlichen pflanzlichen Lieferanten ist also nicht zu empfehlen. Auch verschiedene Prozesse in der Verarbeitung sind nicht ratsam. Ist das Protein in der Nahrung vorher "hydrolisiert" worden, ist dies kein Qualitätskriterium, ganz im Gegenteil.
Auch eine getreidelastige Ernährung (würde in dem Falle in der Deklaration mit als erstes stehen) ist nicht empfehlenswert. Hier muss aufwendig aus den überschüssigen Kohlehydraten die Umwandlung erfolgen. Deswegen solltest du auf der Deklaration deines Futters schauen, welcher Anteil als erstes benannt wird!
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Foto: Beate Schmahl
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