Hundefütterung - schon gewusst? Teil 1
- Kristina Räder
- 27. Dez. 2020
- 1 Min. Lesezeit

Nach den Feiertagen beschäftigen sich ja viele Hundehalter damit, dass sie eigentlich zu viel gegessen haben. Zu wenig Bewegung kommt bei manchen dann auch noch hinzu und die nächste Zeit wird sich felsenfest geschworen wieder auf die Kalorien zu achten und sie zu zählen.
Nerviger Gedanke für mich, muss ich schon zugeben
Ist euch aber schonmal aufgefallen, dass auf Hundefutter niemals etwas von Kalorien steht? Anders als bei uns, wo die Angabe ja tatsächlich auch auf Wasser mit Geschmack gegeben wird?!
Hundefutter darf in D nicht mit der Kalorienanzahl deklariert werden - so möchte es das Gesetz!
Wie hoch ist denn aber der Bedarf von so einem durchschnittlich aktiven Hündchen?
Hierzu gibt es natürlich eine schlaue Formel nach Blanchard et al.(1998). Sie gilt für erwachsene Hunde und gibt die Körpermasse (KM) in kg an!: Tagesbedarf ME (kcal) = 132 kcal x KM hoch 0,75
Dieser Tagesbedarf ist aber durch die Rassen weg so unterschiedlich und auch je nach Lebensalter und natürlich Verwendungszweck variiert er stark.
Während eine Deutsche Dogge beim Durchschnitt schon bei 200 kcal läge sind es beim Neufundländer schon wieder nur 105.
Von daher macht es wenig Sinn nur nach dem Körpergewicht zu gehen und eine einheitliche Rechnung fällt bei Hunden sehr sehr schwer. Es liegt ja auf der Hand.
Braucht die Dogge durch wenig Fell viel Energie für die Thermoregulation, so fällt dies beim Neufundländer, welcher in einer ähnlichen Gewichtsklasse spielt, durch seine starke Fellanlage nunmal weg. Und schon braucht man weniger Energie für den Grundumsatz, vom unterschiedlichen Temperament ganz zu schweigen!
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