
Nun haben wir ium Laufe der Vorstellung der einzelnen FCI Gruppen schon bemerkt - die unterschiedlichen Rassen haben verschiedene Verwendungen gefunden.
Auch bei der Jagd heißt es eben nicht Jagdhund = Jagdhund. Oder vielmehr Aufgabengebiet ist nicht gleich Aufgabengebiet.
Die Form folgt der Funktion, ein Satz, den ich aus der Physiotherapie gut kenne, spricht auch hier schon eigentlich Bände. So ist es offensichtlich, dass ein Hund aus dem Windhundetyp nicht für kurze schnelle Wendungen und kraftvolles Handeln in dicht bewachsenem Gelände gedacht ist. Genauso wenig, wie der Dackel für schnelle Langstreckenverfolgung auf Sicht gedacht war.
Körperlich gesehen, sind manche heutigen Verwendungszwecke manches Mal sehr bedenklich, wenn großrahmige Hunde, die eigentlich für das Vorstehen im Felde gedacht waren, auf einmal in dichtestem Bewuchs weniger wendig sind, als kleinere Vertreter und sich einem oft sehr unerfreutem Gegner in den Weg stellen sollen, um diesen in Schach zu halten, das möglichst ohne große Verletzungen....der reine Menschenverstand müsste manches Mal laut Hilfe schreien. Aber gut, das steht auf einem anderen Blatt.
Neben der unterschiedlichen körperlichen Ausrichtung, macht sich diese differenzierte Verwendung auch im Verhalten bemerkbar. Also darin, welche Verhaltensweisen aus der Jagdverhaltenskette stärker hervorgehoben wurden. Dies bringt auch unterschiedliche "Probleme" im Alltag mit sich und ein Umgang im normalen Leben, der sich eben nicht zwischen den einzelnen Rassen einfach gleichsetzen lässt!
Zu welchem Typ und zu welcher Gruppe gehört denn dein Hund. Entspricht dieser in punkto Jagdverhalten seiner Beschreibung der FCI Gruppe, oder mit was hattest du vielleicht besonders zu kämpfen?
Ich bin gespannt und würde mich sehr über deinen Kommentar freuen!
コメント