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Mehrhundehaltung - Frage 6

  • Kristina Räder
  • 30. Jan. 2021
  • 2 Min. Lesezeit


Wie gehe ich mit Fremdhundebegegnungen um?

Eines vorweg: Du hast die Verantwortung für die Hunde, die du da rausschleppst!

Nicht die anderen!

Wenn du es dir zutraust mit mehreren Hunden unterwegs zu sein, dann arbeite bitte in allererster Linie am Gehorsam deiner Hunde und an deren Benehmen. Was die anderen machen, darauf hast du keinen Einfluss. Je gehorsamer deine Hunde aber auch in brenzligen Situationen sind, desto weniger bist du abhängig von deiner Umwelt!

Regel Nr1:

Der zuverlässige Rückruf ist das wichtigste, was da draußen für euch zählt.

Und zwar 1 klares Signal, auf das IMMER zu folgen ist. Und keine unterschiedlichen Abstufungen und verschiedene Signale, die je nach Alarmstufe genutzt werden. Ein klares Signal, was für jeden Hund, der zu dir gehört VERBINDLICH gilt!

Auch die Begegnung mit fremden Hunden ist deutlich einfacher zu regeln, wenn es Klarheit darüber gibt, wer was wann entscheidet.

Ein Bereich ist sicher Management. Je größer meine Hundegruppe ist, desto zuverlässiger hole ich alle meine Hunde erstmal zu mir, wenn andere auf den Plan komme. Eine auch noch so freundliche Gruppe, findet kein Einzelhund cool, wenn sie schnell auf ihn zukommt.

Schnelle Bewegungen machen gerne Aufregung. Aufregung führt wiederum gerne zu Übersprungshandlungen und die haben bei Hunden eben auch mal Zähne dabei.

Umgekehrt ist es auch nicht unbedingt ratsam einen vielleicht jugendlich heldenhaften Kandidaten, einfach mal in eine feste Gruppe zum Hallo sagen laufen zu lassen.

Das sollten immer die Besitzer miteinander vorab klären, ob es ok ist, oder eben nicht.

Begegnet man sich entscheide ich, wer von den eigenen Hunden als erstes Kontakt aufnehmen darf.

Hier wird umso deutlicher, du musst dich im Lesen von Hunden schulen, um die Situationen je nach Begegnung sicher einschätzen zu können.

Du hast Fragen?

Melde dich gerne!

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